Unsere Zielsetzung
Die Zufriedenheit unserer Kunden ist uns wichtig. Gute Produkte und Leistungen zu fairen Preisen sind unser Ziel. Im Alltag bemühen wir uns stets professionell, fehlerfrei und zügig zu arbeiten. Und, wenn irgendwie möglich, schnell zu helfen. Seit mehr als 150 Jahren.
Über 150 Jahre Erfahrung
Karl Deppe ist 150 Jahre alt. Wir sind stolz auf eine Firmengeschichte, die vom Kaiserreich bis hin zu Instagram reicht – kurz: 150 Jahre Firmengeschichte. Nach diesem Etappenziel sind wir ambitioniert genug, die nächsten Jahre in den Fokus zu nehmen und stellen uns im Alltag den neuen Herausforderungen.
Wir sind dankbar für tolle Projekte und unsere wunderbaren Kunden und Lieferanten. #gemeinsammehrerreichen
#werwirsind
Über Kunden, Projekte und den Alltag – „Wer wir sind“ – und welche Rolle Social Media spielt:
Zum 150-jährigen Bestehen des Handwerksbetriebs Karl Deppe haben wir mit dem Inhaber und Geschäftsführer Martin Deppe über das aktuelle Tagesgeschehen gesprochen und gefragt, ob die KI eine Gefahr für das Handwerk ist.
Wie lange muss man eigentlich im Moment mit einer Auftragsarbeit auf Sie warten?
„Ehrlich gesagt ist das sehr unterschiedlich. Die Auslastung ist derzeit sehr gut – übrigens auch bei unseren Lieferanten, d.h. auf viele unserer Materialien und Zukaufteile müssen wir derzeit leider lange warten. Aber wir bemühen uns, allen Kunden schnell zu helfen und ein gutes Augenmaß zu bewahren.“
Und ganz konkret? Man hört ja so einiges vom Handwerk.
„Eine kleine Reparatur oder ein Zuschnitt in der Werkstatt geht meist über Nacht. Für eine einfache Auftragsarbeit, wie einen Handlauf, würde ich 2–3 Wochen sagen, auf ein Angebot warten Sie in der Regel nicht länger als 10–14 Tage. Aber das hängt immer von der jeweiligen Arbeit und dem Umfang ab.“
Unpünktlich, teuer, inkompetent – gilt das auch für Sie?
„Nein.“
Müssen Sie ja sagen.
„Das stimmt. Sind aber Vorurteile. Fangen wir mal an: Teuer – ein Handlauf für den Hauseingang aus Edelstahl hält ein Leben lang, wird hier in der Stadt hergestellt und kostet deutlich weniger als das neue iPhone. Aber wer es drauf anlegt, kann vermutlich alles, was wir anbieten, anderswo günstiger bekommen. Das Entscheidende sind Preis und Qualität.“
Warum sollte ich dann zu Ihnen kommen?
„Weil Sie es nur selten in unserer Qualität zu diesem Preis bekommen – also ist das mit dem günstig so eine Sache.“
Inwiefern?
„Nach meinem Verständnis kann man bei einer Anschaffung nicht gleich in günstig oder teuer urteilen. Bei den Produkten und Leistungen aus meinem Betrieb ist mir die Qualität extrem wichtig. Bauteile sollen ewig halten, unser Service hohe Kosten für Austausch vermeiden. Rechnet man die Anschaffung auf Lebensdauer und Nutzen um, finde ich unsere Preise sehr fair.“
Also alles nur Vorurteile?
„Ich glaube, die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte: Wir bearbeiten im Schnitt zwischen 150 und 200 Projekte gleichzeitig – da gibt es auf jeden Fall Luft nach oben in Sachen pünktlich, das gebe ich zu. Preise und Leistungen sind oft auch schwer vergleichbar und im Übrigen auch oftmals nicht ganz leicht zu verstehen.“
Wie sehen Sie den Einsatz von Social Media in einem traditionellen Handwerksbetrieb?
„Tutorials, Posts und die generelle Verfügbarkeit von Informationen können auf jeden Fall helfen – wenn sie denn korrekt sind. Aber die Sichtbarkeit von Betrieben spielt gerade für uns im Handwerk eine sehr wichtige Rolle.“
Fassen wir also zusammen …
„Wer sich für uns entscheidet, kauft qualitativ hochwertig zu günstigen Preisen und wir liefern sofort – ganz so ist es leider nicht. Aber: Unser Anspruch sind ganz professionelle Leistungen und langlebige Produkte, die unseren Kunden weiterhelfen. Wir sind offen für alle Projekte und geben täglich unser Bestes, zügig und wirtschaftlich zu helfen. Zufriedenheit ist mir extrem wichtig – im Hinblick auf Kunden, Lieferanten und alle Mitarbeitenden.“
Ehrliche Arbeit. Seit 1874
Erfolg wird oftmals nur an Preisniveau und Wirtschaftlichkeit gemessen – Werte wie „Tradition“ gelten eher „altbacken“ und sind sogar negativ behaftet. Wir ändern „Tradition“ gern in „Erfahrungsreichtum“ und „gewachsene Infrastruktur“ ab. Denn unsere reicht von der Kaiserzeit bis ins digitale Zeitalter – ein kleiner Erfolg.